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Hotel Check: Parrot Resort Cebu

09/04/2017 – 22/04/2017

Unterkunft:

Wir sagen Danke unseren Gastgebern Andy und Raciel die uns herzlich in Ihrem kleinen Paradies aufgenommen haben. Für 2 Wochen bewohnten wir das Luxus Appartment am Rande der Anlage und in Poolnähe. Der Blick von der eigenen Terrasse über die Dächer ins Grüne war atemberaubend. Der große Pool und die Bar sorgten für so manche Abkühlung, die verschiedenen Papageien unterhielten uns dabei prächtig. Das Zimmer war groß und ausreichend für 4 Personen, ausgestattet mit Klimaanlage, Ventilator, Kühlschrank, Wandtresor, Küchenzeile mit Gasherd, Tisch und Stühlen und einem großen TV. Die Anlage liegt mitten in Panagsama, nur wenige Gehminuten von der Uferzone (Restaurants, Diveshops…) entfernt. Alles ist sehr liebevoll gestaltet, das Haupthaus mit Rezeption bietet ein Frühstücksbuffet das man dazubuchen kann, mehrere Gästehäuser sind mit unterschiedlichen Wohneinheiten ausgestattet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Sauberkeit gelegt, täglich werden die Zimmer gereinigt, Garten und Pool sind sehr gepflegt. Die Möglichkeit ein Motorrad zu mieten haben wir genutzt. Einkaufen in Moalboal, Ausflüge in die Berge oder zum Lambug Beach und die Fahrt zur Tauchbasis machten es natürlich notwendig mobil zu sein.

Umgebung:

Die beiden Strände „White Beach“ und „Lambug Beach“ laden zum entspannen ein. Weisser Sand, umsäumt von etlichen Kokospalmen und das türkisblaue Wasser geben uns das typische Postkarten-Feeling. Leider ist auch hier das Müllproblem allgegenwärtig und ich kann nur hoffen dass sich die Einstellung der Menschen ändert, das Kaufverhalten hat es jedenfalls. Alles bekommt man in kleinen Plastiktüten verpackt die sich eben leider nicht so schnell zersetzen wie Bananenblätter.

 

Kawasan Fall:

Südlich von Maolboal befindet sich der Kawasan Wasserfall. Vom Parkplatz aus sind es 15 Minuten zu Fuß durch das Tal am Fluß entlang, eine beeindruckende Kulisse. Dort angekommen wird man vom Kreischen etlicher koreanischer Urlauber empfangen die sich auf einem Floß unter den Wasserfall ziehen lassen. Ich habe versucht in dem türkisblau-milchigen Wasser zum Fall zu schwimmen hatte aber kurz davor mit der Strömung zu kämpfen, sind eben doch gewaltige Naturkräfte. Eine Abkühlung war es auf jeden Fall. Auf dem Rückweg sind wir dann noch allein im Fluss baden gegangen. Klarstes Wasser sorgte für eine Erfrischung, Kinder sprangen von einer Brücke hinab. Am Ende haben wir uns dann noch mit einer Kokosnuss belohnt, es war ein toller Ausflug.

 

Ausflüge:

Motorradtouren in die Berge zu Reisterrassen und -feldern und zur Busay-Höhle waren sehr abenteuerlich. Straßen wechselten von Betonpisten zu Fels- und Geröllpfaden, manchmal hatte man Mühe voranzukommen. Mit eindrucksvollen Ausblicken von oben in Richtung Meer wurde man belohnt und mit freundlichen, hilfsbereiten Menschen kam man in Kontakt. Die Reisterrassen waren zwar vertrocknet aber in einem Flusstal konnte man große Felder bestaunen. Ein Loch in der Felswand nahe Busay diente Kindern als Planschbecken. Auf meine Frage wo denn hier die Höhle sei, von der ich zuvor ein Bild gesehen habe mit Tropfsteinen und einer großen „Halle“, zeigte man mir unter lautem Kichern mit dem Finger weiter ins dunkle Loch. Wir entschieden dann doch nicht hinein zu gehen, auch wenn sich ein Einheimischer als Guide anbot – man musste brusttief durch das Wasser waten und wir hatten keine Lampen dabei.

 

Walhaie in Oslob

Über Oslob kann man geteilter Meinung sein. Fischer hatten vor etlichen Jahren mit den Resten ihrer Fänge die Walhaie angelockt. Das blieb von Tauchschulen in der Umgebung nicht unbemerkt und so organisierte man Schnorchel- und Tauchtrips zu den sanften Giganten. Als das jedoch überhand nahm und Tierschutzverbände eine Gefährdung der Tiere sahen, zogen sich viele Tauchbasen wieder zurück. Wir sind privat dahin gefahren und buchten bei einer Tauchbasis vor Ort einen Tauchgang zu zweit mit einem Guide, der nur dazu da war um uns zu beobachten ob wir auch Abstand halten. Über uns wimmelte es nur so von Beinpaaren südkoreanischer Urlaubsgäste, die sich an den Auslegern der Boote klammerten. Manche von ihnen mit Flip-Flops, andere ohne Maske wild umherstrampelnd. Eins aber ist klar, die Tiere werden zu nichts gezwungen. Sie kommen in Ruhe, fressen und ziehen wieder ab. Wilde Tiere die in Freiheit leben…

 

Fazit:

Toller Urlaub, traumhafte Umgebung, bestes Wetter und eine Unterkunft im Paradies… volle 4 Seesterne!

 

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