{"id":477,"date":"2010-09-17T11:32:27","date_gmt":"2010-09-17T09:32:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wilddive.de\/new\/blog\/?p=477"},"modified":"2016-09-19T14:01:58","modified_gmt":"2016-09-19T12:01:58","slug":"blenheim-bomber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wilddive.de\/new\/blog\/Archive\/477","title":{"rendered":"Blenheim Bomber"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Bristol Blenheim ist ein 2-motoriger britischer Bomber, der im 2. Weltkrieg vor allem von der Royal Air Force f\u00fcr Tiefangriffe gegen feindliche Schifffahrt eingesetzt wurde. Es gab auch eine Jagdflugzeug-Version der Blenheim.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Blenheim wurde aus dem zivilen Bristol 142 Britain First gem\u00e4\u00df der Spezifikation B.28\/35 entwickelt und vorerst als Blenheim Mk I (mit kurzer Nase) in Serie hergestellt. Der Erstflug des Prototypen (K 7033) erfolgte am 25. Juni 1936. Bereits damals bestand ein erster Liefervertrag; die ersten Blenheim I wurden daher im M\u00e4rz 1937 an die Squadron 114 geliefert. Es wurden 1280 Mk I gebaut; bei Ausbruch des 2. Weltkrieges befanden sich 1007 davon in der Royal Air Force. Unter diesen Maschinen waren auch 147 als Mk IF-J\u00e4ger hergestellte Flugzeuge mit vier Browning MG in einer Wanne unter dem Rumpf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bomber wurden meistens im Mittleren und Fernen Osten eingesetzt, da die Staffeln der Royal Air Force bereits auf die langnasige Version Mk IV umger\u00fcstet waren. Am 3. September 1939, zu Kriegsbeginn, waren von diesen Flugzeugen 197 St\u00fcck in den Einheiten verf\u00fcgbar. Mit der 81. Maschine erhielt die Bezeichnung Blenheim IVL G\u00fcltigkeit, wobei der Buchstabe L f\u00fcr Langstreckenversion stand. Dies wurde durch den Einbau von zus\u00e4tzlichen Fl\u00fcgeltanks erreicht. Der Mk IV verf\u00fcgte durch Einsatz des Mercury XV auch \u00fcber ein st\u00e4rkeres Triebwerk als der mit dem 840 PS Mercury VIII ausger\u00fcstete Blenheim I. Au\u00dferdem war die Bewaffnung verbessert worden. Von dieser Variante wurden 1930 Flugzeuge hergestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zum Mk IV waren die Leistungen des Mk V, der letzten britischen Version, entt\u00e4uschend. Diese Variante wurde zur Erf\u00fcllung der Spezifikation B. 6\/40 abge\u00e4ndert, so dass 1941 bei Bristol je ein Prototyp des Mk VA Tagbombers und des Mk VB Erdkampfflugzeuges gebaut wurden. Rootes Securities Ltd bauten 942 Flugzeuge, die Mehrzahl in der Version Mk VD (eine Tropenversion des VA), zum Teil aber auch in der Version VC mit Doppelsteuer, als Trainingsflugzeug. Die Kriegsverluste an Mk VD waren jedoch sehr hoch, so dass sie so schnell wie m\u00f6glich durch amerikanische Baltimore und Ventura ersetzt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blenheim wurden bei jedem Dienstzweig der Royal Air Force und auf jedem Kriegsschauplatz eingesetzt. Noch vor Kriegsausbruch wurden Blenheim I nach Finnland, Rum\u00e4nien, Jugoslawien und der T\u00fcrkei exportiert. Mk I wurden in Jugoslawien, Mk I und Mk IV in Finnland in Lizenz hergestellt. In Kanada baute Fairchild 676 Blenheim f\u00fcr die Royal Canadian Air Force, welche diese Flugzeuge Bolingbroke Mk I bis IV nannte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bristol Blenheim ist ein 2-motoriger britischer Bomber, der im 2. Weltkrieg vor allem von der Royal Air Force f\u00fcr Tiefangriffe gegen feindliche Schifffahrt eingesetzt wurde. 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